MännerSache bei der Obstverarbeitung

MännerSache bei der Obstverarbeitung

Am 7. September 2017 traf sich die Männersache Knonau voller Erwarung vor der Destillerie Etter in Zug für eine Betriebsbesichtigung.
Nach einer kurzen, sehr interessanten Einführung über die Geschichte des Betriebes, ging es zur Anlieferungshalle. In bester Qualität kommen hier hauptsächlich Kirschen, aber auch anderes Kernobst wie Birnen, Äpfel, Aprikosen, Quitten, aber auch Himbeeren und anderes mehr an.
Schon bald konnte man viele interessante Aromen wahrnehmen. Denn seit drei Jahren wird im Betrieb nicht nur Obstbrand, sondern auch Whisky gebrannt. 
In der Produktion werden die Kerne vom Obst entfernt, der Rest kommt gemaischt und gekühlt in grosse Gärtanks, die jedoch nur bis zu 80% gefüllt werden, um den Gärgasen genügend Raum geben zu können.
Im Herzstück der Anlage befindet sich der Brennraum. Aus ca. 400 kg Obst entstehen so letztlich 10 Liter Obstbrand.
Die Steine des Obstes wurden früher zum Heizen des Betriebes verwendet, die heutige moderne Heizung ist für Obstkerne nicht mehr geeignet, sodass die Steine extern in einer Holzschnitzheizung verarbeitet werden. 
Im einige Meter tief gelegenen Lager befinden sich die Brände und auch der Whisky in 50 Kiter Glasflaschen und in Fässern. Dort erfuhren wir vieles über die Lagerung im Fass, an welchen Orten welche Sorte feucht oder trocken gelagert wird und vieles mehr. Ein Teil der Brännde beispielsweise wird wegen günstiger Feuchtigkeit in Höllgrotten deponiert. Der älteste im Betrieb gelagerte und noch erhältliche Jahrgangskirsch ist von 1949!
Beim abschliessenden Apero konnten noch einige der feinen Brände und Whiskys degustiert werden.

Weinabend in der Weinhandlung Uva-Eva Schiess

Weinabend

Am 18. Mai 2017 trafen sich 12 Männer aus dem Knonauer Amt zur Weindegustation in der Weinhandlung Uva-Eva Schiess in Knonau.
Es war ein gemütlicher und auch interessanter Abend. Nach dem Begrüssungs-Apero wurden 6 verschiedene Frühlingsweine probiert. Die Vielfalt der Geschmacksrichtungen sowohl bei den weissen als auch bei den roten Weinen hat überrascht.
Neben vielen Informationen von Eva Schiess gab es zwischendurch Brot, Käse und Schinken. Eva Schiess erzählte über die Schritte der Weinherstellung für die verschiedenen Weinsorten, die Kriterien für die Weine, Weinanbaugebiete, Einzelwinzer und Winzergenossenschaften, neue Winzermethoden, neue „Winzerstars“ und vieles mehr.
Der sehr gelungener Abend endete mit einigen Weinen als Zugabe, bevor wir alle den Heimweg antraten.

Besichtigung des Paul-Scherrer-Instituts

Besichtigung Paul-Scherrer-Institut

Am 18. März 2017 trafen sich 18 Mitglieder der MännerSache Knonau im Besucherforum des Paul-Scherrer-Institutes, dem grössten Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften in der Schweiz.
Jährlich kommen mehr als 2’500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Schweiz und der ganzen Welt ans PSI, um an den einzigartigen Anlagen Experimente durchzuführen, die woanders so nicht möglich sind.
Nach einer interessanten Einführung konnten wir in einem 3-D-Film das Leben der Protonen und Neutronen im Teilchenbeschleuniger hautnah miterleben. In einem dunklem Zelt konnten wir auf Myonenjagd gehen, die nach unserer Zeitrechnung nur 2,2 Mikrosekunden leben. Diese Myonen haben eine relativ hohe Masse, durchdringen uns und andere Materialien, ohne dass wir oder die Myonen selbst Schaden nehmen.
Anschliessend konnten wir die Teilchenbeschleuniger im Detail erleben und zwei der vier Grossforschungsanlagen im Detail betrachten. In der Synchrotron Lichtquelle Schweiz (SLS) bewegen sich Elektronen fast mit Lichtgeschwindigkeit in einer fast 300 m langen ringförmigen Bahn und werden zur Erforschung von Materialien in Magnetfeldern abgelenkt. Dies unterstützt die Grundlagenforschung und durch die genauere Kenntnis von Proteinen die Entwicklung von verbesserten und personalisierten Medikamenten. Weltweit gibt es nur sehr wenige Anlagen wo dies in diesem Umfang erforscht werden kann. Eine beeindruckende Anlage, die von aussen den Eindruck eines riesigen Ufos vermittelt.
Schliesslich besichtigten wir auch noch die Protonenbeschleunigungsanlage. Die Protonen werden „nur“ auf 80 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Neben der Forschung wird diese Anlage seit Jahren zur Krebsbehandlung eingesetzt. Zuerst wurde sie für Erkrankungen am Auge verwendet, inzwischen aber auch bei anderen Krebsarten. Dazu existieren inzwischen drei Anlagen gigantischen Ausmasses. Der Protonenstrahl muss genau in allen drei Dimensionen auf Zehntel Millimeter genau auf den Tumor fokussiert werden. Dazu ist die 40 Tonnen schwere Anlage drehbar gelagert. Dadurch wird sichergestellt, dass der Protonenstrahl aus dem Teilchenbeschleuniger immer korrekt eingekoppelt wird.
Nach mehr als drei interessanten und spannenden Stunden traten wir den Heimweg an.

Führung Flugsicherung skyguide am Flughafen Zürich

Führung Flugsicherung Zürich

Die vor fast 100 Jahren gegründete Skyguide beschäftigt ca. 1500 Mitarbeiter für die zivile und militärische Flugsicherung, die Wartung und den Ausbau der komplexen technischen Anlagen.
Skyguide sorgt an 14 Standorten für die Flugsicherung in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Rund 1,2 Millionen zivile und militärische Flugzeuge werden dabei sicher und effizient durch den am dichtest beflogenen Luftraum Europas geführt.
Mitte November 2016 fanden 2 Besuche der Männersache Knonau bei der Flugsicherung skyguide in Wangen bei Dübendorf statt.
Schon beim Einführungsvortrag gab es viel Diskussionsstoff. Es war interessant wie und unter welchen Bedingungen der Luftverkehr trotz geographischer, politischer und räumlicher Einschränkungen organisiert wird. Was ist zu beachten, wenn ein kleiner Flieger nach einem Riesenjumbo starten soll? Was passiert alles am Boden und beim Funkverkehr zwischen skyguide und Pilot, wenn wir in Zürich starten oder landen?
Wir hatten schon unseren Ehrgeiz herauszufinden, warum der gleichzeitige Verkehr auf bestimmten Pisten nicht möglich ist. Es ist beeindruckend zu hören, das skyguide jährlich schweizweit über 1 Million Flüge organisiert sowie über 500 000 Starts und Landungen.
Weltweit reisen täglich in etwa so viele Menschen mit dem Flieger, wie die Schweiz Einwohner hat.
Nach der Einführung konnten wir dann das grosse Leitzentrum mit den Leitständen für die einzelnen Flugzonen besichtigen. Das Highlight war dann die Besichtigung des Towers, wenn auch nur im Simulator.
Der Flughafen war auf den simulierten Fenstern voll in Betrieb.
Neben schönem Wetter haben wir Schnee und Nebel sowie eine Katastrophenübung erlebt.
Der spannende Abend klang mit einem kleinen Apero aus.

Grillabend „Es geht um die Wurst – Männer gehen grillen“

Als Herbstanlass luden wir am 15. September 2016 alle Männer ein zu einem gemütlichen Grillabend.

Die 24 teilnehmenden Männer bekamen zuerst eine kleine Begrüssung durch den neuen Leiter der Pestalozzistiftung Knonau, Daniel Schnyder. Was tut diese soziale Schuleinrichtung heute? Wie sieht es dort aus? Wie arbeitet man heute mit Buben und Jugendlichen?

Anschliessend sassen wir gemütlich zusammen und hatten Zeit zum Austausch.

Im Zweifel für die Kartoffel

Im Zweifel für die Kartoffel – so lautete am 2. Juni 2016 wohl das Motto der Gruppe „MännerSache Knonau“, zur Betriebsbesichtigung der Zweifel Chips AG, Spreitenbach.

Wer hätte gewusst, dass das Unternehmen einst als Most- und Weinfabrikant begonnen hat, und nur wegen der Reblaus und einem Tipp aus Amerika auf die Chips-Herstllung umgestiegen ist? Oder das eigentlich nur ein Samurai richtig dünne Kartoffelscheiben herstellen kann?
Doch das nur am Rande. Zunächst durften die Teilnehmer im hauseigenen Kino einiges Wissenswertes über die Kartoffel, das Unternehmen und die Chips-Herstellung erfahren  
Danach ging es gemeinsam in den Keller, wo der Weg der Kartoffel, die eine bestimmte Grösse aufweisen muss, sortiert nach Herkunft beginnt. Geputzt, geschält und gewaschen steigt sie in die Produktionshallen hinauf, wo scharfe Messer sie in hauchfeine Scheiben schneiden.  Besonders bemerkenswert war für die Teilnehmer die grosse Wassermenge, die für die Herstellung gebraucht, doch später zum grössten Teil wiederaufbereitet wird.
In riesigen Behältern werden nun die bekannten Chips frittiert.  Stück für Stück wirbeln diese in einem Luftstrom, in dem zu dunkel ausgefallene Exemplare aussortiert werden, in Richtung Verpackung. Auf dem Weg dorthin konnten die Männer noch die ungewürzten, noch warmen Chips verkosten, bevor das jeweilige Gewürz aufgebracht wurde.
Erstaunt hat die Gruppe auch, dass der ganze Prozess lediglich rund zwanzig Minuten dauert, die Führung durch die Produktion dagegen fast zwei Stunden.
Im Anschluss durften die Teilnehmer bei Wasser und Most noch verschiedene Chipssorten degustieren und verliessen als Chips-Experten das Werk.

Filmabend „Wer weiss, wohin?“ im Kloster Kappel

Am Filmabend haben wir alle interessierten Männer zum Filmabend mit gemütlichen Zusammensein eingeladen.

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Wir zeigten eine Tragi-Komödie der libanesischen Regisseurin Nadine Labaki, einen augenzwinkernden Feelgood-Movie. Der Film spielt in einem libanesischen Dorf. Konflikte zwischen Religionsgruppen brechen aus. Die Frauen greifen ein mit Haschkeksen, ukrainischen Stippvisiten und einem Dorffernseher, um den Frieden in ihrem nahöstlichen Dorf zu erhalten.

Diese Komödie mit ernstem Hintergrund beleuchtet auf herrliche Weise die Konflikte zwischen Ethien, Religionen und Geschlechtern, die uns im Nahen Osten, aber nicht nur dort, beschäftigen und zunehmen noch beschäftigen werden.

Vor und nach dem Film gab es die Möglichkeit, sich zu unterhalten und über den Film zu reden.